Akupunktur

Nadel

Was ist Akupunktur?

Das Wort Akupunktur kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Nadelstich. Aber es ist so viel mehr. Die Wurzel der Akupunktur als wesentlicher Bestandteil der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) geht über 3000 Jahre zurück. Das Ziel war es, wirkungsvoll und ohne Nebenwirkungen zu behandeln. Allen oft im Internet gefundenen Behauptungen zum Trotz ist die Wirkungsweise der Akupunktur mittlerweile wissenschaftlich gut untersucht und steht außer Zweifel.

Laut dem Gedankenmodell der TCM ist der Körper gesund, solange er im Gleichgewicht ist. Mit Hilfe der Nadelstimulation können im Körper Reize gesetzt werden, die helfen, gewisse Körperfunktionen zu unterstützen oder zu drosseln. Das macht man mit Stimulationen an gewissen Punkten, die in Meridianen zusammengefasst werden. Die Meridiane überziehen netzförmig den gesamten Körper. Über ihre langen Verläufe kann auch auf weit entfernte Körperareale eingewirkt werden. Dadurch können beispielsweise bei Kopfschmerzen auch Punkte an den Füßen gestochen werden. Akupunktur kann aber auch helfen, das Immunsystem zu stärken, Schmerzen zu lindern oder Wechselbeschwerden zu vermindern.

Es gibt übrigens verschiedene Möglichkeiten, auf Akupunkturpunkte einzuwirken. Meist sticht man Nadeln. Man kann sie jedoch auch durch Wärme (Moxibustion), durch Fingerdruck (Akupressur) oder aber auch durch einen schmerzfreien Laser stimulieren, der sich perfekt für die Anwendung bei Kindern eignet.

Neugierig? Ich lade gerne jeden Interessierten persönlich ein, sich einen Termin zu vereinbaren und sich Akupunktur einmal anzusehen. Zu Beginn einer Behandlung erfolgt zunächst ein Anamnesegespräch, worin Leiden und Behandlungsmöglichkeiten gemeinsam besprochen werden. Daraufhin folgen meist um die zehn Nadelungen, meist im Abstand von einer Woche.

Also: Termin vereinbaren, gesund werden!
 

Termin vereinbaren

Wo kann Akupunktur helfen (laut WHO*)?

Lungenerkrankungen

Bronchitis

Pseudokrupp

Asthma bronchiale

hyperreagibles Bronchialsystem

Herzkreislauferkrankungen

Funktionelle Herzerkrankungen

Herzrhythmusstörungen

Angina pectoris, koronare Herzerkrankung

Hypertonie

Hypotonie

Durchblutungsstörungen

gynäkologische Erkrankungen

Zyklusstörungen, Regelschmerzen

Prämenstruelles Syndrom

Klimakterisches Syndrom

Mastopathie

Fertilitätsstörungen, Sexualstörungen

Geburtsvorbereitung, Geburtseinleitung, Geburtserleichterung

Laktationsstörungen

neurologische Erkrankungen

Migräne

Spannungskopfschmerzen

Trigeminusneuralgie

Atypischer Gesichtsschmerz

Interkostalneuralgie

Zosterneuralgie

Phantomschmerzen

Polyneuropathie, Parästhesien

Lähmungen, Fazialisparese

Vegetative Dysfunktion

gastroenterologische Erkrankungen

Funktionelle Magen-Darm-Störungen

Singultus, Hyperemesis

Ösophagitis, Gastritis, Gastroenteritis

Ulcus ventriculi, Ulcus duodeni

Cholezystitis

Hepatitis

Obstipation, Diarrhoe

Colon irritabile (Reizdarm)

Colitis ulcerosa

Morbus Crohn

orthopädische Erkrankungen

Myofasziale Schmerzsyndrome

Radikulärsyndrome

Pseudoradikulärsyndrome

Arthralgien, Arthrosen, Arthritis, rheumatoide Arthritis

HWS-Syndrom, Tortikollis

BWS-Syndrom

LWS-Syndrom, Lumbago, Ischialgie

Schulter-Arm-Syndrom, Periarthritis humeroscapularis

Epikondylopathien

Karpaltunnelsyndrom

Koxarthrose, Koxalgie

Gonarthrose, Gonalgie

Tendinopathien (Erkrankungen der Sehnen, z.B. Tennis-Ellenbogen, Achillessehnenentzündung)

psychische Erkrankungen

Depressive Verstimmungen, Depression

Schlafstörungen

Erschöpfungszustände

Psychovegetatives Syndrom

Unruhezustände

Entgiftungsbehandlung und Therapiebegleitung bei Suchterkrankungen

Bulimie

Adipositas

urologische Erkrankungen

Cystitis, Prostatitis

Pyelonephritis

Funktionelle Störungen des Urogenitaltraktes, Reizblase

Harninkontinenz

Enuresis nocturna

Impotenz

Hauterkrankungen

Urtikaria (Nesselsucht)

Neurodermitis

* WHO ist die Weltgesundheitsorganisation.